Taubenzeckenbekämpfung - Taubenzecke - Argas reflexus

Taubenzecken (Argas reflexus) sind in erster Linie Taubenparasiten, können aber auch den Menschen in seiner Wohnumgebung belästigen. Sie saugen nachts maximal eine Stunde am Menschen, danach suchen sie wieder ihre Verbergeorte (Ritzen und Fugen im Dachstuhl und im Mauerwerk, im Dielenbereich, in Spalten von Holzverkleidungen, Ritzen an Decken, etc.) auf.

Nur bei starker Erwärmung und Sonneneinstrahlung sind sie gelegentlich auch tagsüber sichtbar. Die weiblichen Tiere legen von April/Mai bis September Eier in Schlupfwinkel in der Nähe von Brutstätten verwilderter Haustauben. Die Larven befallen vorrangig Taubennestlinge, verweilen dort bis zu 14 Tagen, danach suchen sie ihre Verbergeorte auf und entwickeln sich im Zeitraum von zwei bis drei Jahren über mehrere Nymphenstadien zur erwachsenen Taubenzecke.

Ist die Blutaufnahme durch Saugen nicht möglich, können Taubenzecken mehrere Jahre hungern.

Der unmittelbare Stich einer Taubenzecke ist kaum schmerzhaft. Erst einige Stunden später – wenn der Parasit bereits wieder im Schlupfwinkel sitzt – können juckende Hautreaktionen mit Schwellungen auftreten, ggf. kann es auch zu allergischen Reaktionen mit Fieber und Übelkeit kommen.

Die Ausbreitung der Taubenzecke wird mit professionellen Maßnahmen zur Taubenabwehr verhindert.