Lebensmittelmottenbekämpfung - Dörrobstmotte

Die Dörrobstmotte (plodia interpunctella) ist in Mitteleuropa die bekannteste Art aus der Schmetterlingsfamilie der Zünsler (Pyralidae) umgangssprachlich auch Lebensmittelmotten genannt.

Ihre Vorderflügel sind hellgrau bis graugelb gefärbt, an der Spitze kupferrot. Die Dörrobstmotte legt ca. 200 – 400 Eier. Die Flügelspannweite des Falters misst ca. 13 - 20 mm. Die Larven sind bis zu 16mm lang, ihre Farbe weiß-rosa oder grünlich. Pro Jahr gibt es zwei Generationen.

Die Larven fressen an Trockenobst, Nüssen, Schokolade, Getreide, Backwaren, Tee, Gewürzen u.a. Adulte Tiere nehmen keine Nahrung auf. Zur Verpuppung erfolgt eine starke Gespinstbildung.

Lebensmittelmotten bekämpfen

Um Bedingungen zu vermeiden, die einen Befall mit Lebensmittelmotten begünstigen, sind Sauberkeit und Ordnung besonders wichtig. In Lagern sollten die Waren ordentlich, mit einem Abstand auch zwischen den Stapeln und mit ausreichend Abstand vom Boden gelagert werden, um regelmäßige Inspektionen und Reinigungen zu ermöglichen.

Einen Befall mit Lebensmittelmotten insbesondere in gefährdeten Lebensmittelbetrieben lässt sich mit Klebefallen nachweisen. Auf die Klebefläche kommt ein Pheromon, das die Männchen anlockt.

Liegt ein Befall mit Lebensmittelmotten vor, werden alle Maßnahmen im Rahmen des Hygienemanagements nach LMHV überprüft und wenn nötig gezielt angepasst. Alle Lebensmittel sind unverzüglich zu kontrollieren und befallenes ist zu entsorgen. Gespinste, meist an Deckenecken oder in Vorratsschränken, müssen mechanisch entfernt werden. Wir empfehlen, alle Lebensmittel in fest verschließbaren Behältnissen aufzubewahren, um die Ausbreitung eines Befalls mit Lebensmittelmotten zu bekämpfen. Auf keinen Fall sollten befallene Waren in der Nähe von nicht befallenen Waren gelagert werden!

Verfahren der Lebensmittelmottenbekämpfung

Die Lebensmittelmottenbekämpfung kann durch den Einsatz von Pheromonfallen oder Schlupfwespen oder im Spritz- bzw. Sprühverfahren durchgeführt werden. Je nach Mitwirkung des Kunden sind Nachbehandlungen erforderlich.

Ein neues Verfahren ist der Einsatz von Exosex SP Taps im Autokonfusionsverfahren, gut geeignet für Lebensmittelbetriebe nach LMHV.

Dörrobst- / Lebensmittelmottenbekämpfung

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Die berliner bär eG berät Lebensmittelbetriebe professionell zu neuen Verfahren der Mottenbekämpfung sowie zum Hygieneschutz und kümmert sich um die Einrichtung eines HACCP Monitorings nach LMHV.

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